Der Segway Ninebot Max G30D im Test!

83%   (#3 im Scooter-Ranking )
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Ratings

Bewertungen des Segway Ninebot Max G30D

83%   i
Preis
48%
Gewicht
35%
Reichweite
100%
Verarbeitung / Ausstattung
85%


Zusammenfassung

Im Test: Segway Ninebot Max G30D

Kurz zusammengefasst:

Der Segway Ninebot Max G30D hat einen erstklassigen Eindruck in unserem Test hinterlassen und dem Scooter-Bible Team jede Menge Fahrspaß bereitet. Dieser E-Scooter kommt auf eine Reichweite wie kaum ein anderer E-Scooter und ist durch seinen eleganten Look auch optisch ein echter Hingucker.

Auch die praktische Verknüpfung mit der ausgereiften Segway App macht den E-Scooter zu einem der beliebtesten in seiner Preisklasse. In unserem Test konnten der Ninebot auf ganzer Linie überzeugen und wurde seinem guten Ruf in der E-Scooter Community gerecht. Lediglich in Sachen Alltagstauglichkeit müssen E-Scooter Fans Abstriche machen, da der G30D stolze 19,5 kg auf die Waage bringt.


Das hat uns gefallen:
  • Reichweite von bis zu 65 km
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Verknüpfung mit der technisch ausgereiften Segway-App

Das hat uns nicht gefallen:
  • Recht hohes Gewicht
  • Federung könnte besser sein

Segway Ninebot Max G30D

Preis 830 €
Geschwindigkeit 20 km/h
Reichweite 65 km
Gewicht 19.5 kg
Traglast 100 kg
Reifengröße 10 Zoll
Zum Produkt

Daten

Technische Daten des Segway Ninebot Max G30D

Modellname Segway Ninebot Max G30D
Preis 830€
Zulassung Ja
Geschwindigkeit 20 km/h
Reichweite 65 km i
Reifen 10 Zoll Luftbereifung
Eigengewicht 19.5 kg
Traglast 100 kg
Bremsen
  • Vorne: Trommelbremse
  • Hinten: elektronische Bremse
Wasserschutz Ja
Maße
  • Höhe: 120 cm
  • Länge: 117 cm
  • Breite: 47.2 cm
Motor Maximal 350 Watt
Ladedauer 6 h
Austattung
  • Bordcomputer
  • Bremse mit Energierückgewinnung
  • App-Verknüpfung
  • zusammenklappbar
Herstellergarantie 24 Monate
Hersteller Segway Ninebot
Bericht

Testbericht zum Segway Ninebot Max G30D

Motor und Reichweite

  • 700 Watt Motor-Spitzenleistung (350 Watt Nenndauerleistung)
  • 20 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • Lithium-Ionen-Akku mit 551 Wh
  • Akkukapazität von 15.300 mAh
  • 65 km Reichweite
  • 6 Stunden Ladedauer
Testbericht:

Die maximale Leistung wurde vom Hersteller mit 350 Watt angegeben. Die Motor ist demnach kräftig genug, um die 20 km/h locker zu erreichen. Der Ninebot G30D beschleunigte im Test im Mittel innerhalb von 3,3 Sekunden nach kurzem Anstoßen per Fuß auf die Maximalgeschwindigkeit von 20 km/h.

Insgesamt waren wir mit der Beschleunigung sehr zufrieden - auch bei leichten Steigungen zieht der E-Scooter zufriedenstellend an und kommt schnell auf seine Geschwindigkeit.

Weiterhin bietet der Ninebot Max G30D drei verschiedene Fahrmodi an (Standard, Eco und Sport), die sich in Beschleunigung und Stromverbrauch unterscheiden. Ein nettes Feature, doch nicht zwingend notwendig unserer Meinung nach - wir sind im Test durchgehend im Standard-Modus gefahren und hatten keinen Bedarf den Fahrmodus zu wechseln.

Der Akku ist das Herzstück des Segway Ninebot Max G30D und unterscheidet diesen E-Scooter in Sachen Reichweite maßgeblich von seinen Konkurrenten. Der Lithium-Ionen-Akku (befindet sich im Trittbrett) entfaltet eine Leistung von 36 Volt, 551 Wh und hat eine Kapazität von 15.300 mAh. Damit schafft der Segway E-Scooter laut Hersteller eine Reichweite von bis zu 65 km. In unserem Test konnte diese Reichweite unter Normalbedingungen (warme Temperaturen und normaler Fahrstil) weitestgehend bestätigt werden.

Hier ist also sehr viel Fahrspaß angesagt, bevor der Ninebot Scooter wieder an die Steckdose muss. Nach rund 6 Stunden aufladen ist der leere Akku wieder komplett geladen und einsatzbereit (auch diese Angabe konnte im Test bestätigt werden).

Die enorme Reichweite ist zwar ein Alleinstellungsmerkmal des Scooters, unserer Meinung nach jedoch nicht zwingend notwendig. In den meisten Fällen werden Strecken von unter 20 km zurückgelegt, bevor der Scooter an einer Haushaltssteckdose laden kann. Wir wären auch mit weniger Reichweite und dafür einem niedrigeren Eigengewicht zufrieden gewesen.

Fahrkomfort (Reifen und Bremsen)

  • 10 Zoll Luftbereifung
  • Angenehmes Fahrgefühl, auch auf unebenen Fahrbahnen
  • keine extra Federung an den Achsen verbaut
  • Trommelbreme vorne, elektronische Bremse hinten (mit Rekuperation)
Testbericht:

Der Segway Ninebot Max G30D setzt auf 10 Zoll Räder mit Luftbereifung, was uns im Test besonders große Freude bereitet hat. Die meisten E-Scooter haben 8,5 Zoll Räder - diese extragroßen Räder erhöhen den Fahrkomfort spürbar.

Die schlauchlosen Reifen sollen ein sanftes und stabiles Fahrgefühl ermöglichen und das Risiko für Reifenpannen dank einer speziellen Schutzbeschichtung minimieren. Im G30D Test sind wir auf unterschiedlichen Untergründen und Belegen gefahren:

  • Asphalt
  • Schotter
  • Kopfsteinpflaster

Auf nahezu allen Böden machte der G30D im Fahrtest eine gute Figur. Nur auf dem Kopfsteinpflaster wurde es etwas holprig. Die Luftreifen fangen zwar viele Unebenheiten ab, doch eine bessere Federung in der Vorderachse könnte das Fahrgefühl unserer Meinung nach noch etwas besser gestalten.

Das Bremssystem des G30D besteht aus einer Trommelbremse vorne sowie einer elektronischen Bremse hinten und sorgt für eine ausreichend starke Bremskraft.

Im Test hat uns das Bremsverhalten uns positiv überrascht. Nach nur 1,5 bis 2 Meter kommt der Ninebot Max G30D aus voller Geschwindigkeit und bei Betätigung beider Bremsen zum Stehen.

Empfehlenswert ist es, stets beide Bremsen gleichzeitig zu betätigen, um die volle Bremswirkung zu entfalten. Außerdem wurde im Test festgestellt, dass die hintere Bremse (wird betätigt mit einem mechanischen Hebel) spürbar besser bremst, als nur die elektronische Vorderbremse.

Verarbeitung / Design / Ausstattung:

  • elegantes matt-schwarzes Design (mit blauen Akzenten)
  • überzeugende und robuste Verarbeitung
  • Vorderlicht im Lenker integriert und keine herabhängenden Kabel
  • 100 kg maximale Belastbarkeit
  • spritzwassergeschützt
  • App-Verknüpfung (Scooter aber auch ohne App nutzbar)
  • Tempomat
Testbericht:

Die großartige Verarbeitung gehört zu den bedeutenden Vorzügen des Segway Ninebot Max G30D. Hier wackelt nichts, das Material macht einen hochwertigen Eindruck und auch unser G30D Test hat keine nennenswerten Schwächen in der Verarbeitung ans Licht gebracht.

Was uns in Sachen Verarbeitung besonders gut gefallen hat:

  • Die Lichter sind im Rahmen integriert
  • Kein Kabelsalat, der am Lenker häng
  • Das Schutzblech ist hochwertig (häufig eine Schwachstelle bei E-Scootern)
  • Liebe zum Detail in Sachen Verarbeitung (hochwertiger Klappmechanismus, erstklassige Klingel, dezente und überlegt integrierte Reflektoren)

Auch das Design überzeugt. Der Scooter hat einen matt-schwarzen Anstrich, der durch leichte blaue Akzente ergänzt wird und den G30D zum Hingucker macht.

Dass der Ninebot Scooter auch eine maximale Belastung von 100 kg aushält ist Formsache und selbstverständlich für den robusten und leistungsstarken G30D.

Zu den großen Besonderheiten gehört definitiv der leistungsstarke Akku sowie die hervorragende Verarbeitung und die praktische App.

Durch die App wird der E-Scooter für die Fahrt zu entsperrt und Smartphone und G30D werden über Bluetooth miteinander verbunden. Die App punktet außerdem mit Reichweitenvorhersage und liefert dir wichtige Daten zu deinem Fahrverhalten.

Wer lieber ohne Smartphone unterwegs ist, kann den Ninebot Max G30D aber auch ohne App nutzen und einfach losfahren.

Alle Features und Besonderheiten kurz aufgelistet:

  • Bordcomputer mit LED-Farbdisplay
  • Fußgängermodus (max. 6 km/h)
  • Tempomat
  • Kennzeichenhalterung
  • Faltmechanismus
  • Sportmodus
  • Segway App (Diebstahlsicherung via App möglich)
  • Seitenständer

Alltagstauglichkeit

  • 19,5 kg Eigengewicht (sehr schwer im Vergleich mit anderen E-Scootern)
  • etwas “klobige” Maße
  • einfacher Klappmechanismus
Testbericht:

In Sachen Alltagstauglichkeit kann der Ninebot Max G30D nicht gänzlich überzeugen und kann beispielsweise mit dem Streetbooster One nicht mithalten. Der Scooter ist zwar sehr hochwertig verarbeitet und hat einen Turbo-Akku integriert, bringt dafür aber auch jede Menge Gewicht auf die Waage. Die 19,5 kg lassen sich nur schwer schleppen und mindern somit die Tauglichkeit für den Alltag.

Auch an den Maßen lässt sich erkennen, dass der G30D nicht der kleinste E-Scooter ist. Der Ninebot Scooter ist rund 120 cm hoch, 117 cm lang und hat eine Breite von knapp über 47 cm.

Durch die hohe Reichweite muss der E-Scooter dafür seltener an die Steckdose und ist in “nur” 6 Stunden (im Verhältnis zur Akkukapazität nicht sehr lang) wieder voll aufgeladen. Wer einen E-Scooter für den Alltag sucht und diesen des Öfteren von A nach B tragen muss, ist mit einem leichteren Scooter besser bedient.

Unser Tipp: Wer einen Ninebot E-Scooter sucht, der besser für den Alltag geeignet ist, sollte sich den Segway Ninebot E22D ansehen.

Nachhaltigkeit

  • 2 Jahre Herstellergarantie
  • kein eigenes Service-Netzwerk
  • auf externe Ersatzteile angewiesen
Testbericht:

Auch beim Thema Nachhaltigkeit gibt es beim G30D, trotz der ansonsten hervorragenden technischen Werte, ein wenig Nachholbedarf. Im Gegensatz zu anderen Herstellern, zum Beispiel Streetbooster oder the Urban, hat Segway kein eigenes Service-Netzwerk und arbeitet mit einigen externen Dienstleistern zusammen, an die der Segway bei Problemen geschickt werden kann.

In Foren liest man häufiger von unzufriedenen Kunden, die bei Defekten lange auf eine Reparatur warten müssen oder keinen Direktkontakt zu einem Service-Mitarbeiter von Segway bekommen. Hier kann Segway Ninebot also noch nachrüsten, um sein Service-Angebot und damit auch den Punkt der Nachhaltigkeit zu optimieren.


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